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Datensicherung

- ist mehr Wert als Ihre EDV-Anlage

Grundlagen

Zum Thema Backups ist alles gesagt - so könnte man meinen. Ein Backup folgt den selben Grundsätzen wie einst im Mittelalter, als Kopisten Abschriften wichtiger Dokumente anfertigten.

Leider ist die Anzahl der nicht oder unzureichend gesicherter Rechner/Server erschreckend hoch. Sind wichtige Daten erst einmal unwiederruflich verloren, ändert sich meist die Sichtweise auf die Problematik. Dabei gibt es heute ausgereifte Backup-Systeme, die den Umgang mit dem Thema deutlich vereinfachen.
Bei der Wahl des richtigen Backupsystemes unterscheiden wir zwei Anwendungsfälle:

  • die Sicherung eines einzelnen PC's (Einzelplatz).
  • die Sicherung eines Servers (Netzwerkbackup).

Hilfe und Support

Ist die Software auch noch so einfach, macht sich im Falle eines Datenverlustes und der bevorstehenden Datenwiederherstellung eine gewisse Unsicherheit beim Anwender hinsichtlich dem Versuch der Wiederherstellung etwas falsch zu machen und dadurch womöglich die gesicherten Daten zu zerstören breit. Selbst wenn es nicht zu einem Datenausfall kommt, sollte ein Fachmann in regelmäßigen Abständen einen Blick auf die Sicherung werfen und auch testweise Rücksicherungen durchführen. Hier stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite bzw. übernehmen die Überwachung Ihrer Datensicherung auch komplett. Viele der dabei anfallenden Tätigkeiten sind problemlos per Fernwartung möglich.

Für den Einzelplatzrechner

 

Im Überblick

  • einfache Bedienung.
  • kostengünstig.
  • mit Remote-Unterstützung.

Im Detail

Für den Einzelplatz wird eine Backup-Software eingesetzt, die schlank ist, sich einfach bedienen lässt und den Anwender mit den Sicherungsaufgaben nicht mehr als unbedingt notwendigt behelligt. Gleichzeitig arbeitet sie jedoch zuverlässig und gewährlei die fehlerfreie Sicherung.

 

Hier bieten wir eine Lösung an, die automatisch im Hintergrund arbeitet und so Sicherungen anfertigt. Gesichert wird dabei der gesamte Rechner, was bedeutet, dass bei einem Totalausfall der gesamte Rechner (Betriebsystem, Anwendungen und Einstellungen) in einem Rutsch zügig wiederhergestellt werden kann. Wann die Sicherung durchgeführt wird, ist einstellbar. Dies kann z.B. zu einer bestimmten Uhrzeit erfolgen oder zu einem bestimmten Ereignis wie das des Herunterfahrens. Im letzten Fall lässt sich die Sicherung so weit einschränken, dass sie nur einmal pro Tag ausgeführt wird. Als Speichermedien kommen dabei externe USB-Festplatten zum Einsatz.

Netzwerkbackup

 

Im Überblick

  • Client-Server-Technologie für verteilte Strukturen.
  • auf allen gängigen Plattformen verfügbar.
  • mit Zusatzmodulen für spezielle Anwendungen erweiterbar.
  • Speicherformat offen zugänglich und damit zukunftssicher.
  • Unterstützung einer Vielzahl von Speichermedien und auch virtuelle Laufwerke (Festplatte).
  • flexibel konfigurierbar.

Im Detail

Bei der Sicherung eines Servers bzw. eines Netzwerkes sind die Anforderungen komplexer. Eine exakte Analyse der Umgebung ist für die Konzeption daher unerlässlich. Als Backup-Software setzen wir in dieser Umgebung SEP-Sesam ein. Bei SEP handelt es sich um ein Netzwerk-Backupsystem, welches auf einer Vielzahl von Systemen (Windows, Linux, Solaris, BSD, Unix ...) lauffähig ist und mit Zusatzmodulen fast beliebig an wachsende Anforderungen angepasst werden kann. Als SEP-Partner sind wir stets auf dem aktuellen Stand der Entwicklung bei SEP und haben Zugriff auf spezielle Partner-Schulungen.

 

Die aktuelle Ausgabe des "Linux Technical Review" schreibt über SEP sesam:

"so taugt es durchaus für größere Umgebungen, bleibt aber überschau- und auch bezahlbar. Einen zweiten großen Pluspunkt verdient sich SEP sesam in einer Open Source-Umgebung. So viele wichtige, freie Applikationen unterstützt keine andere Backuplösung mit eigenen Modulen. Zudem hat SEP selbst den eigenen Sesam Multiplex Stream-Server unter der GPL veröffentlicht. Auch das Aufzeichnungsformat wurde offen gelegt. Anwender können so theoretisch ohne SEP-Software auf ihre damit gesicherten Daten zugreifen, was zuätzliche Sicherheit schafft und die ungeliebte Zwangsbindung an einen Hersteller lockert."

 

Die Konzeption beinhaltet folgende Definitionen:

  • Quelle: Was soll gesichert werden?
  • Strategie: Wie soll gesichert werden?
  • Zeitplan: Wann soll es gesichert werden?
  • Medium: Wohin soll gesichert werden?
Quelle

Was soll gesichert werden? Hierbei wird der Umfang der zu sichernden Daten bzw. Systeme definiert. Neben den Datenverzeichnissen kann auch das gesamte System des Servers oder weitere Rechner im Netzwerk gesichert werden. Sind bestimmte Anwendungen wie Datenbanken, Groupware-Systeme, Directory-Dienste oder Mailserver im Einsatz, können diese mit Zusatzmodulen im laufenden Betrieb gesichert werden. Ob diese Anwendungen auf dem Server selbst oder einem anderen System im Netzwerk laufen, spielt dabei keine Rolle.

Strategie

Wie soll gesichert werden? Viele Admins sichern noch immer, indem jede Nacht eine Vollsicherung auf ein Band geschrieben wird und dieses alle ein oder zwei Wochen wieder überschrieben wird. Diese Sicherungsstrategie ist eigentlich keine Strategie als vielmehr ein Ausdruck von mangelnder Fachkenntnis. Gesichert wird heute nach dem sog. Generationenprinzip (siehe: Öffnet externen Link in neuem FensterWikipedia-Artikel) welches in einer leicht angepassten Version zum Einsatz kommt. Bei dieser Sicherungsstrategie werden zwischen den Vollsicherungen sog. differentielle oder inkrementelle Sicherungen durchgeführt. Hierbei werden lediglich die Daten, die sich seit dem letzten vollständigen Backup oder der letzten inkrementellen Sicherung geändert haben gesichert. Hierdurch wird sowohl der Speicherplatz auf dem Backup-Medium, wie auch die Zeitdauer, die für die Sicherung benötigt wird, wirtschaftlicher eingesetzt. Außerdem wird durch diese Sicherungsstrategie sichergestellt, dass immer mehrere Versionen (Generationen) einer Datei im Backup existieren. Die Anzahl derer ist abhängig vom Sicherungsvolumen und der Größe der zur Verfügung stehenden Medien.

Zeitplan

Wann soll gesichert werden? Im Zeitplan wird der zeitliche Ablauf der Sicherungsaufträge festgelegt. Dabei gibt es sehr flexible Möglichkeiten die Aufträge zu priorisieren, um Überschneidungen von Sicherungs-Aufträgen zu verhindern.

Medium

Wohin soll gesichert werden? Diese Frage richtet sich stark nach dem Umfang der zu sichernden Daten und der Anzahl der zu bereitstellenden Generationen. Es stehen einzelne Bandlaufwerke sowie Tape-Autoloader verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Speichertechnologien zur Auswahl. Bei einem größeren Datenumfang stellt die Möglichkeit einen Rechner als virtuelles Laufwerk einzurichten eine äußerst interessante Alternative dar. Steigt im Laufe der Zeit das Datenvolumen an - wovon fast immer auszugehen ist - lässt sich das virtuelle Laufwerk durch den Einbau weiterer Festplatten einfach erweitern, wogegeben bei der Band-Technik u.U. sowohl das Laufwerk als auch alle Medien ausgetauscht werden müssen, ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

verteilte Strukturen

Die einzelnen Komponenten von SEP lassen sich auf mehrere Systeme verteilen. So kann z.B. der eigentliche Backup-Server auf einer Linux-Maschiene laufen, wärend die Konfiguration und Adminsitration bequem vom Windows-Arbeitplatz aus erfolgt. Der umgekehrte Fall ist genauso möglich. Darüber hinaus können die im Netz vorhandenen Arbeitsplatz-Rechner (Windows oder Linux) mitgesichert werden wie auch Festplattenspeicher eines zusätzichen Rechners als virtuelles Bandlaufwerk eingebunden werden. Hierdurch skaliert SEP sehr gut mit wachsenden Anforderungen bzw. IT-Strukturen.

Fon: +49 (0)7223 9914070